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Aktuelles

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Plötzlicher Todesfall

"Wer steht mir bei?"

I. Das Angebot der PSNV
In den ersten Stunden nach dem Eintritt des Todes  leisten - zumeist ehrenamtliche - Psychosoziale Notfallversorgungshelfer·innen (kurz: PSNV) "Erste Hilfe für die Seele" und psychosoziale Akuthilfe für Betroffene. Das Kinder-Krisen-Team des DRK-Kreisverbandes Ravensburg e.V. bietet eine Unterstützung an, die speziell auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen ausgerichtet ist. Hier lesen Sie mehr dazu.
Hinweis: Bei einer unklaren Todesursache wird die Kriminalpolizei eingeschalten. Aufgrund von deren Ermittlungen kann sich die Freigabe des Leichnams für die Beisetzung verzögern.

II. Das Angebot der Kontaktstelle Trauerpastoral
Die Trauerhilfen, die über uns vermittelt und angeboten werden, sind keine Akuthilfen und keine therapeutischen Maßnahmen.
Wir informieren und begleiten Trauernde, die nach der Beisetzung unbürokratisch und zeitnah Hilfe für sich suchen, unabhängig davon, wie lange der Todestag zurückliegt. Einzelgespräche, Informationen über das Trauern im Allgemeinen und/oder die Begegnung mit anderen Betroffenen erleben viele als Stütze und Bereicherung.
Mehr dazu in unserer Broschüre TrauerWege und auch ergänzt mit aktuellen Veranstaltungen auf unserer Webseite.

III. Hilfe am Telefon
Sie suchen jetzt sofort einen Menschen, der ein offenes Ohr für Ihre Not hat, dann melden Sie sich hier:
Telefonseelsorge
Anonym. Kompetent. Rund um die Uhr. Kostenfrei.
Erreichbar unter diesen Nummern:
T: 0800 111 0 111 
T: 0800 111 0 222
T: 116 123
Nummer gegen Kummer
Deutschlandweiter Hilfe- und Beratungsverein. Kostenfrei.
Kinder-und Jugendtelefon T: 116 111
Elterntelefon T: 0800 111 0 550

IV. Beim Tod eines Kindes
Wie sie die Tage bis zur Beisetzung beim Tod Ihres Kindes aushalten und mitgestalten können, dabei unterstützen verwaiste Eltern aus den gleichnnamigen Vereinen.
(1) Primi Passi - München - Friedrichshafen
(2) Primi Passi - Biberach - Riedlingen - Sigmaringen

V. Beim Tod durch Suizid (Selbsttötung)
Hinweise für die ersten Tage
Mehr

"Was passiert mit mir?"

Der plötzliche Tod eines nahestenden Menschen kann eine akute Belastungsreaktion oder je nach Umstand auch ein Trauma auslösen.
Dabei können folgende Symptome auftreten: innere Betäubtheit, Desorientiertheit, starke Stimmungsschwankungen, Rückzug, Übelkeit, Schwitzen, Herzrasen, Überaktivität, eingeschränkte Aufmerksamkeit, manchmal auch einen psychischer Schock, umgangspr. Nervenzusammenbruch. Diese Reaktionen sind wichtige Bewältigungsstrategien, die von der eigenen Psyche als Schutz in Gang gesetzt werden. Später erleben manche Betroffene Albträume oder Flashbacks oder entwickeln ein Vermeidungsverhalten. Halten solche und andere belastenden Symptome für einen längeren Zeitraum an, sprechen Fachleute von einer posttraumatischen Belastungsstörung oder anderen Traumafolgestörungen.
Normale Trauerreaktionen, die in den Wochen und Monaten nach dem Tod auftreten können, sind vielschichtig, sehr individuell, aber nicht generell als krank einzustufen, auch wenn es sich manchmal so anfühlt.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob das, was Sie erleben noch Teil einer normale Trauerreaktion sein kann oder behandlungsbedürftig ist, nehmen Sie Kontakt mit Psychotherapeut:innen oder Ärzt:innen auf, die eine Diagnostik erstellen können. Geschulte Trauerbegleitende weisen Sie darauf hin.

Broschüren

"Nichts ist mehr, wie es war"
Anregungen und Impulse für den Umgang mit Trauer
Hg: Elisabeth-Kübler-Ross-Akademie, Stuttgart

Sterben, Tod und Trauer - Gemeinsam Abschied nehmen Informationen und Impulse
Hg: Palliative Care Forum, Erzdiözese Freiburg

Seit 2021 besteht die Kontaktstelle Trauerpastoral als Einrichtung des Katholischen Dekanats Allgäu-Oberschwaben im Landkreis Ravensburg. Mehr zur Kirchenentwicklung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart: www.an-vielen-orten.de